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Fotos vom historischen Gielsdorfer Ortskern (2)
Herzlich Willkommen zum zweiten Teil des fotografischen Rundgangs durch den historischen Ortskern von Gielsdorf.
Alle folgenden Fotos sind aufgenommen von Willi G. Richter Alfter-Gielsdorf 1999-2001.


Fachwerkhof oberhalb vom Parkplatz in der Kirchgasse mit Nachbarhaus aus einer anderen Perspektive



Die Gielsdorfer Pfarrkirche St. Jakobus
Im Vordergrund Turm und Kapelle, die nach der letzten Renovierung vor rund 15 Jahren zartrosa gestrichen wurden. Zuvor waren sie schlicht gelb getüncht. Bis ca. Mitte des vorigen Jahrhunderts war der Gielsdorfer Kirchturm unverputzt. Rechts erkennt man einen Teil des Kirchenanbaus aus dem Jahre 1880. Gielsdorf ist seit 1920 selbständige Pfarrgemeinde und war bis dahin der Pfarrei St. Laurentius Lessenich unterstellt.



Blick aus der Kirchgasse auf die Ecke Prinzgasse
Auch hier findet sich ein ganzes Ensemble alter historischer Fachwerkhäuser.



Blick auf eines der Fachwerkhäuser Eche Prinzgasse/Kirchgasse
Eine Inschrift auf einem Fachwerkbalken verkündet, dass dieses Haus 1741 von Johannes Moll und Agnes Steinheuer erbaut wurde. Im Erdgeschoß, das leider im 2. Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstört wurde, sieht man einen der "Sieben Fußfälle", der hier in die Wand eingelassen ist.



Blick aus der Kirchgasse in die Prinzgasse
Auch die Prinzgasse zeigt noch einige schöne und gut erhaltene Fachwerkhäuser. Der zweite Hof auf der linken Seite war leider im Februar 2001 komplett ausgebrannt. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte aber ein Übergreifen des Feuers verhindert werden. Auch blieb die Bausubstanz im Kern erhalten. (zum Einsatzbericht der Feuerwehr Alfter) Dankenswerterweise haben die Besitzer des Hauses mit viel Engagement wesentliche Teile des Hauses wiederhergestellt, das zu den ältesten Gielsdorfer Winzerhöfen gehört. Eine Inschrift über dem Eingang zum Kellergewölbe zeigt, dass dieser 1687 erbaut wurde. Vor den Flammen konnte eine bauhistorisch sehr bedeutsame Kölner Stuckdecke weitgehend gerettet werden, die jetzt mit großem Aufwand wieder restauriert werden soll. Sie ist eine von ganz wenigen so gut erhaltenen alten Stuckdecken im Rheinland.



Fachwerkhof in der oberen Kirchgasse
Dieser große Fachwerkhof der schon 1642 erbaut worden sein soll, war früher das Forst- und Jägerhaus von Gielsdorf. Wie im Hof in der Prinzgasse soll sich auch in diesem Haus eine alte Kölner Stuckdecke befinden.

Hier endet im Moment der fotografische Rundgang durch den historischen Ortskern von Alfter-Gielsdorf. Diese Serie von Fotoseiten über die Orte der Gemeinde Alfter wird aber in Kürze in Alfter-Online fortgesetzt.

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